Dienstag, 12. März 2019

Buddie ist schon wieder abgängig

Nicht, dass es etwas Neues wäre:


Neu ist:

Seine frühere Futter-Mutter, die ihn bis Februar im Plattenbau, 4. Stock, gehalten hat, möchte ihn wieder bei sich haben.
Er wäre dann zwar gefangen - aber immer zu Hause.

Donnerstag, 7. März 2019

Eine Woche für die Katz (7)


Die Nacht bei Dotscha
Ich beim Fressen -
jetzt nicht bei Dotscha -
aber da hatte ich nix
zum Fotografieren dabei.
Also den Zweibeiner
mit dem Knipsdings.
Ich dachte nicht mal an ihn.

Außerdem hatte ich Hunger. Und es wurde dunkel. Die Nachrichten an der Kleidung des Zweibeiners berichteten meiner edlen Nase von lecker Nass- und Trockenfutter, einem gepflegten Katzenklo und weichen Bettdecken. Und von einer umgänglichen, ja einsamen Mit-Katze in einer Wohnung im Erdgeschoss. Ein edler Kompromiss zwischen Plattenbau und „schnellmalrrrrrrau“ - dachte ich. Sehr edel. Die Zweibeiner riefen ihre Katze Dotscha. Ich habe mich umgehört. Das ist russisch und bedeutet Tochter. Sie ist ein Einzelkind – aber schon ein ziemlich altes. Kaum Bock auf Spielen, zum Schnurren reicht es aber. Und bereit zu teilen. ALLES. Als ich mit Dotscha ein wenig schmuste, entdeckten mich die Zweibeiner in ihrer Wohnung. Mit Dotscha hatte ich schon alles besprochen und meine ausgesprochen guten Manieren – zum Beispiel bei der Benutzung des Katzenklos – überzeugten die edlen Zweibeiner, mich über Nacht zu beherbergen. Sehr edel – wie gesagt. Absolut katzengerecht.

Mittwoch, 6. März 2019

Eine Woche für die Katz (6)

Ich - unterwegs zum "Hier ist das Paradies-zu-Ende-Schild".
Volle Nasenkonzentration - falls ihr wisst,
was ich miaueine ...

Die Nacht bei Dotscha 

Außerdem hatte ich Hunger. Und es wurde kühl und dunkel. Die überaus edlen Nachrichten an der Kleidung des Zweibeiners berichteten meiner edlen Nase von lecker Nass- und Trockenfutter, einem gepflegten Katzenklo und weichen Bettdecken. Und von einer umgänglichen, freundlichen, altersweisen und ein wenig einsamen Mit-Katze in einer Erdgeschoss-Wohnung im. Ein mehr als edler Kompromiss zwischen Plattenbau und „schnell-mal-mmmmrrrrrrau“ - dachte ich. Sehr edel. Ich also hinterher. Und zack - war ich drin.
Die Zweibeiner riefen ihre Katze "Dotscha". Ich habe mich umgehört. Das ist russisch und bedeutet "Tochter". Sie ist ein Einzelkind – aber eben ein ein schon ziemlich altes. Die zweibeinigen Kinder der großen Zweibeiner sollen ja noch älter sein, wenn ich Dotscha glauben darf. Als sie alle noch jünger waren - und kleiner - und mit in der edlen Wohnung wohnten, hat Dotscha mit ihnen gespielt und ihnen viel beigebracht, was man so fürs Leben braucht. Sagte sie mir im Vertrauen.  Aber nun, wenn sie, so ausgewachsen, zu Besuch kommen: Völlig vergreist. Nix mehr mit Springen von Ast zu Ast ... respektive vom Klodeckel ins Waschbecken. Zweibeiner sind halt arm dran.
Dotscha hingegen: Zwar auch alt - und - kaum Bock auf Spielen, aber noch sehr kuschelig und anschmiegsam. Zum Schnurren reicht es auch noch. Und bereit zu teilen ist die gute Dotscha. ALLES. Das ist wichtig. Das ist edel. Paradiesisch eben. Das Schild musste noch ziemlich weit weg sein.
Als ich mit Dotscha gerade ein wenig schnurrte und schmuste und einträchtig futterte, entdeckten mich die Zweibeiner in ihrer Wohnung. Mit Dotscha hatte ich schon alles besprochen und meine vorzüglichen Manieren – zum Beispiel bei der Benutzung des Katzenklos – überzeugten die edlen Zweibeiner, mich über Nacht zu beherbergen. Sehr edel – wie gesagt. Absolut katzophil - für die gebildeten Zweibeiner unter Euch..
Auf der Bettdecke im Schlafzimmer ruhte ich neben Dotscha von meinen Abenteuern aus. Die Nacht war sehr edel.

Morgen mehr - nicht drängeln - ich bin auch nur ein Kater - und noch dazu einer mit Kastratioinshintergrund. Praktisch mit einer Teil-Behinderung. Stellt Euch mal vor, Ihr wäret an meiner Stelle! Nur noch Fressen und Schlafen und Spielen und Schmusen. Dotschas graue Haare zeigten mir, wohin das führen kann.

Dienstag, 5. März 2019

Eine Woche für die Katz (5)

Meine edle Katzentreppe, voll cool, mit quer liegenden
Vertiefungen, wo ich mich unterwegs festhalten kann.
Runter wie hoch.
Edel.

Auf der Suche nach dem Schild 

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja – beim Schild am Ende des Paradieses, das ich suchen musste. Am Montag habe ich es dann in Angriff genommen. Man muss ja ausgeruht sein für solche Unternehmungen.

Montagmorgen also. Sonne scheint. Mrrrrraaaauuuu – Zweibeiner - zack zur Haustüre - ich nix wie raus – und zur Katzentreppe gleich wieder rein in die Küche, dem Zweibeiner glaubhaft versichern, dass ich ohne Probleme von draußen wieder reinkomme – wenn mir danach ist.

Ich bin em-katzi-piert. Oder wie das heisst. Sooo groß kann die Welt ja nun nicht sein, dass ich mich verlaufe. Jedenfalls nicht der Teil, der das Paradies ist. Paradiese waren bisher immer gut überschaubar. Gerade bei Kerstin – mit ihren zwei Zimmern im vierten Stock.

Ich - Lachenweg runter, teils schön verwilderte Gärten – angenehm zu durchqueren – ein großer Platz mit Jung-Zweibeinern hinter jenem Haus, wo sie tagsüber eingesperrt gehalten werden (aber sie dürfen wohl auch manchmal kurz raus – jedoch ohne edle Katzentreppe) – Sand zum Scharren (Ihr wisst schon ...) – ein paaar Grashalme, die nach Hund riechen – ein sehr stilles Plätzchen, wo eiserne Schienen auf Schotter unendlich weit nach rechts und links verlaufen (voll langweilig, weiss nicht wozu) – doch dann ein Zweibeiner, der eindeutig lieb zu Katzen ist. Sehr lieb. Unglaublich lieb. Einfach edel. So muss es sein. Den behielt ich konzentriert im Auge. Und in der Nase. Sogar noch mehr in der Nase als im Auge. Und im Ohr. Aber das versteht ihr ja sowieso nicht. Ihr Ignoranten.
Bin schon wieder müde.
Tschüssi bis morgen!

Katzitatzi – ja, ich kann auch weiche Pfötchen geben ….

Montag, 4. März 2019

Eine Woche für die Katz (4)

Mäuschen an der Angel -
na ja, für drinnen mag es ja gehen.

Auf dem Lachenweg ...  

Mein neues Stammpersonal ist da gaaaaanz anders. Wir waren schon zusammen draußen, ich habe eine Katzentreppe direkt vom Garten ans Küchenfenster und wie man munkelt, soll im Kellerfenster auch noch eine „Katzenklapper“ - oder so ähnlich - eingebaut werden. Ich weiss aber noch nicht genau, was das ist. Etwas zum Klappern - vermute ich mal. Ich habe ja schon ziemlich viel Spielzeug.

Ein Mittagsschläfchen im Holzschuppen habe ich auch schon genommen. Ein Paradies in dem ich lebe … Und nichts kann mich hindern, das ganze Paradies zu erforschen. Bis ich an eine Grenze stoße, die mir sagt: „Hier ist das Ende des Paradieses“. So etwas sollte doch möglich sein!

Bis morgen

Mrrrraauuuu ...

Sonntag, 3. März 2019

Eine Woche für die Katz (3)

Kein Vergleich mit vorher 
Das von mir extra erfundene Nuss-Spiel -
aber der Zweibeiner spielt nur
mit mäßigem Eifer mit

Fressen und Schlafen klappt ja bei meinem Stammpersonal – aber katzenkindgerechtes Spiel hat sich noch nicht so richtig herumgesprochen. Da hätte ich auch bei meiner früheren zweibeinigen Katzenmama und ihrem Katzenmamakind – in der 4. Etage, Plattenbau – bleiben können. Da war immer Action. Jedenfalls, wenn das Schulkind heim kam. Knuddeln und Toben - voll kätzisch - äh - herrlich (damit ihr es auch versteht).

Nur auf mein „rrrrrau, rrrrau, mau“ wurde überhaupt nicht eingegangen. Spreche ich wirklich so undeutlich? Dabei wusste ich genau, dass hinter der Wohnungstür die große weite Welt beginnen würde. Und zum Fressnapf zurück wäre ich – bei guter Laune – auch gekommen. Oder woanders hin. Woanders hin kann man immer – ist man erst einmal draußen. „Rrrrrau!!!“ Gaaanz schlechte Ohren haben diese Zweibeiner manchmal.

Ich durfte damals in der Waschmaschine schlafen, unter der Couch, auf der Bettdecke – alles kein Problem. Jagen über Tische und Bänke - alles erlaubt.
 Aber bei „rrrrrau“ waren die Ohren auf Durchzug gestellt. Ich wäre auch bestimmt wiedergekommen – also vielleicht, eventuell, wenn es gerade nichts interessanteres gegeben hätte. Ich schwör!

Samstag, 2. März 2019

Eine Woche für die Katz (2)


Wie es begann

Es begann am vorigen Sonntag. Mir war sterbenslangweilig. Statt mit mir zu kuscheln oder zu spielen - wie es sich gehört – saß mein Zweibeiner an der Tastatur, mit der ich schon so manche lustigen Zeichenkette auf den Bildschirm gezaubert hatte und meinte, mich als Tastendrücker übertreffen zu können. Der Depp! Als Zweihänder auf über 50 Tasten ... Wie soll das gehen? Schon mit vier Pfoten muss ich mehrmals darüber fegen, um auch nur die geringste Wirkung zu erzielen. ...

Sinnloses Unterfangen! Ich bin der Boss. Und nur, weil ich an Mäusen ein gewisses - nun ja, sagen wir – Interesse haben soll, bekam ich dieses komische Ding mit dem endlos langen Schwanz auf den Buckel gesetzt – eine Maus? Dass ich nicht lache! Voll langweilig.

Ich muss mich jetzt erst einmal ausruhen. Fortsetzung folgt.

Mrrrraaauuu ...

Freitag, 1. März 2019

Eine Woche für die Katz (1)

Auf legalem Ausflug (ich kann auch anders!!!) mit
meinem Fotografen und Futterknecht.

Darf ich mich vorstellen?

Ich heisse Buddie v.d. Straße.
Das ist kein Adelstitel sondern mehr eine Herkunftsbezeichnung - wie bei einem guten Wein. Oder Käse. Käse mag ich lieber.

Der Adel von vornehmen Hunden ist ja auch nur relativ. Was da mancher Zweibeiner so „Zwinger“ nennt! Kein Hauch von Dresden, kein bisschen Barock, nix Pöppelmann – nur geschmacklos.

Meine Mission ist es keineswegs, selbst edel – das heisst von Adel - zu sein, sondern die Zweibeiner meiner Umgebung zu veredeln. Das ist mir in den letzten Wochen klar geworden. In dieser Mission bin ich diese Woche viel unterwegs gewesen. Die meisten Zweibeiner verstanden die Botschaft und verhielten sich edel mir gegenüber. Wie es sich eben gehört.

In Coswig lässt sich's leben – im Allgemeinen. Wenn man jung, hübsch und verschmust ist. Mit einem Stich ins Niedliche vielleicht noch.

Jedenfalls abends. Doch erst am Morgen zeigt sich der wahre Charakter - wie edel ein Zweibeiner wirklich ist. Und mancher Zweibeiner zeigt sich am Morgen danach ausgesprochen unedel, habgierig und uneinsichtig. Ich bin auch nur ein Kater und alles kann ich nun wirklich nicht durchgehen lassen. Aber ich bin schon mit ganz anderen Freiheitsberaubungen fertig geworden. Merkt's Euch!
Es irrt der Mensch solang' er strebt -
wenn er dem Kater Futter gebt.
(Johann Mauzius von Goethe)
Ja, das ist schlechte Grammatik. Aber große Dichtung. Und ich stehe dazu. Wir edlen Wesen aus der Familie der Falidae, die wir uns herablassen, bei den Zweibeinen zu wohnen, sind auch sprachlich tolerant. Und zwar sehr.

Das beginnt schon beim Namen. Außer auf „Buddie“ höre ich auch
  • auf  „Runter vom Tisch“ - Erbadel in degenerierter Seitenlinie, 
  • auf „Futter/Fressen“ - meine proletarische Seite, sowie – 
  • besonders gerne auf „Hau ab!“
    Dann komme ich flugs herbei, um zu sehen, was es gibt. 
Ja, mir macht keiner so leicht etwas vor.

Nun habe ich hier einige Themen angeschnitten, die mir sehr am Katerherzen liegen. In den nächsten Tagen werde ich etwas ausführlicher. Und dann kriegen auch manche Zweibeiner ihr Fett weg. 

Ich werde natürlich keine Namen nennen – wenigstens nicht die richtigen. Aber die Getroffenen werden laut und vernehmlich bellen. Man kennt das.

Spitzt die Ohren!

Bis morgen - Miau.

Donnerstag, 28. Februar 2019

Eine Woche für die Katz (0)

Hier erscheint bald ein ausführlicher Bericht über die Abenteuer eines Coswiger Katers - die zur Stunde noch nicht beendet sind.
Der Kater ist nur ein kleines Prisma, in dem sich ein Strahl vom seltsamen Glanze einiger ganz normaler Coswiger Einwohner bricht.
Es wird spannend.
Versprochen.

Freitag, 20. Juni 2014

Mach´s gut, alter Freund

Was gibt´s denn Neues von Ecki Franz?

von Torsten Oelsner
Lieber Eckehard,
Als ich am späten Donnerstagabend die Nachricht von Reinhard Heinrich bekam, dass Du gestorben bist, war ich zunächst mal nur überrascht, die Trauer kam später. Was? Der Eckehard? Gestorben? Wie kann das sein? Du warst von uns beiden immer der sportlichere, obwohl Du mir vierzig Jahre voraus hast. Hattest, muss ich jetzt schreiben, obwohl das schwerfällt. Was warst Du immer unterwegs: Wandern in Österreich, in der Sächsischen Schweiz. Mit dem Fahrrad und dann noch der Garten. Gelesen hast Du jede Menge, warst vernetzt mit Gott und der Welt. Hattest ständig Termine und Pläne.

Jetzt rufst Du ihn gleich mal an

Erst neulich habe ich Dir noch gratuliert am Tag nach der Kommunalwahl. Ich gebe zu, ich habe geschmunzelt als ich die Einzelwahlergebnisse sah. Ein 83-Jähriger, die Hoffnung seiner Partei und gleichzeitig beliebtester Coswiger. Solche Schlagzeilen gingen mir durch den Kopf. Jetzt rufst Du ihn gleich mal an, entschied ich. Ich bin froh, das getan zu haben. Du warst mit Abstand der Gewinner dieser Wahl. "Ecki for President" hatte ich daraufhin spontan bei Facebook geschrieben und eine kleine Wahlanalyse dazugestellt. Eckehard, verzeih mir, aber Deine Fraktion sieht jetzt ohne Dich ziemlich alt aus. Und im Stadtrat wird ganz eindeutig eine markante Stimme fehlen. 

"Schaff Dich"

Wir beiden kannten uns nun seit über zehn Jahren. Auf Deine Anrufe und Kommentare konnte ich immer zählen, auch wenn sie oft zur unpassenden Zeit kamen. Das Rathaus war ja auch nicht vor Deinen Besuchen sicher, wie mir aus verschiedenen Quellen berichtet wurde. Auch wenn Dir manches nicht passte, was ich so schrieb, besonders, wenn es um "die Partei" ging, bliebst Du immer fair. "Schaff Dich", waren stets Deine Worte zum Abschied, wenn Du mir mal wieder einen Tipp gegeben hattest, in welcher Sache sich ein Nachhaken lohnen würde. Trotz Deines Alters warst Du nie dogmatisch und geistig reger als so mancher, der um Jahrzehnte jünger ist. Du hast nie ideologisch diskutiert, sondern immer mit Argumenten. Und man konnte sich herrlich streiten mit Dir. Wenn ich an der DDR mal wieder kein gutes Haar ließ, gabst Du Paroli. Über Stasi, Grenze und alte Rote Socken waren wir uns einig. Aber über alles andere haben wir leidenschaftlich diskutiert. Du hattest eben eine andere Erfahrung mit dem Land und seiner führenden Partei, das Dich geprägt hat.

Nicht diskutiert, sondern zur Schaufel gegriffen


"Bau auf ..."/Fotos: privat
Dieses Land gab Dir die Chance als eines von fünf Kindern, deren Eltern nicht zur plötzlich hervorgehobenen Arbeiterklasse gehörten. Dein Vater, ein Arzt, hatte die Vertreibung aus Schlesien nicht verkraftet, starb, so wie Du jetzt, an einem plötzlichen Herzversagen. Nun standet ihr da. Fünf Jungs, allein mit der Mutter. Du warst der Älteste. Ihr habt gehungert, Kartoffeln geklaut und nicht gewusst, wie es weitergehen soll. Du bist nach dem Hinweis eines Funktionärs in die Landwirtschaft gegangen. Hast Dich dort vom Landwirtschaftsgehilfen, wie das hieß, hochgearbeitet. Während andere abends Karten spielten oder ausgingen, hast Du gelesen.

Dein Weg führte Dich über den „richtigen“ Landwirt an die LPG-Hochschule Meißen, die Kreislandwirtschaftsschule Dresden bis zum habilitierten Doktor an der TU Dresden. Den „Doktor“ hast Du nie raushängen lassen, so wie andere, die so tun, als wären Sie mit dem Titel auf die Welt gekommen. Wenn angepackt werden musste, hast Du nicht diskutiert, sondern zur Schaufel gegriffen. Wie damals in Espenhain, als in der Kohle wieder mal Not am Mann war und die Studenten ran mussten. An Deiner Partei, in die Du wegen Deines Gerechtigkeitssinnes eingetreten bist, bist Du in all den Jahren fast verzweifelt. Drei Parteiverfahren säumten Deinen Weg. Das muss man auch erstmal schaffen. Nur wer die Zeit als Insasse der DDR erlebt hat, kann nachfühlen wie so ein Parteiverfahren war. Da ging es ans Eingemachte. Und Freunde hatte man plötzlich auch nicht mehr viele. Vor einer solchen Verhandlung hast Du extra eine Faustan genommen, damit Du Dich nicht so aufregst, hast Du mir mal erzählt und wir haben herzlich gelacht. Hätte es mehr von Deiner Sorte in dieser Partei gegeben, wäre es vielleicht etwas geworden mit dem demokratischen Sozialismus. Aber den Ton gaben andere an und wohin das führte, war 1989 zu besichtigen, als die Wahrheit sich nicht mehr länger hinter Parolen und Bannern verstecken ließ. Aus der SED bist Du dann 1989 ausgetreten.
Doch während andere nach der Wende ihr Fähnlein flugs nach dem Wind hängten, bliebst Du der Nachfolgepartei treu. Wenn auch jetzt als Parteiloser. Dem Coswiger Stadtrat gehörtest Du ohne Pause bis heute an. Zuletzt als Fraktionsvorsitzender. „Wir entscheiden, was das Beste für die Stadt ist, da spielt die Partei sowieso keine Rolle“, waren Deine Worte. Und der Slogan "Pro Coswig" war bei Dir keine hohle Phrase.

Es ging um Parkplätze

Unvergessen und auf ewig mit Deinem Namen verbunden bleiben wird jedoch der Streit mit der Wohnungsgenossenschaft. Deiner Genossenschaft, für die Du in den Siebzigern Hunderte Stunden geschippt und gebuddelt hat, nur damit Ihr eine Wohnung bekommt. Du, Deine Frau und die beiden Kinder. 
Der Anlass für den Streit war wie immer banal. Ich muss schon überlegen wie es war. Es ging um Parkplätze, die umgestaltet werden sollten. Und die Arbeiten wurden begonnen, obwohl der Stadtrat noch kein grünes Licht gegeben hatte. Diese willkürliche Arroganz konntest Du nicht durchgehen lassen. Auch nicht Deiner Genossenschaft. Dass die dann sogar mit Rauschmiss aus der Wohnung kontert, hätte niemand gedacht. Aber da gab es schon kein Zurück mehr. Und Du hättest auch keinen Rückzieher gemacht , wenn Du es gewusst hättest, wie ich Dich kenne. Das Ringen, der abgedroschene Vergleich vom David gegen Goliath sei hier verziehen, nahm seinen Lauf. Und mal ehrlich. Ein bisschen Spaß hat es doch auch gemacht, oder? Was haben wir oft gelacht. Und, ich will es ehrlich bekennen, Du hast mir manche Spalte in der Zeitung beschert, die sich wie von selbst füllte. Und das wurde gelesen, wie mir von vielen Seiten bestätigt wurde. Selbst beim Feierabendbier an der Elbe wurde oft gefragt: Was gibt´s denn Neues von Ecki Franz? Es gab meistens was.
Der Ritterschlag war schließlich die Einladung in Dein Refugium an der Elbe in Meißen. Es blieb nicht bei dem einen Mal. Einmal ließt Du mich nicht ohne drei Kisten Äpfel wieder weg. Oder hin und wieder das Bierchen nach dem Stadtrat, wenn wir nach der Sitzung noch ein bißchen in der Börse klönten. Das wird nun nie wieder so sein.

Einfach "a Mensch"

Die Juden haben einen ganz einfachen Terminus, wenn sie zum Ausdruck bringen wollen, welchen Charakter jemand hat. Mit den Worten, er war einfach "a Mensch" ist alles gesagt. Und Du warst so "a Mensch".
Du wirst mir fehlen.Mach´s gut, alter Freund.

Montag, 26. Mai 2014

Eindeutiger Gewinner dieser Wahl:

Kleine Kurzanalyse zur Coswiger Stadtratswahl


von Torsten Oelsner


Stimmen-König von Coswig:
Dr. EckehardFranz
Ecki Franz for President. So das Ergebnis der Coswiger Wahl zum Stadtrat der großen Kreisstadt. Eindeutiger Gewinner dieser Wahl ist ganz klar der 84-jährige Chef der Linksfraktion. In der Beliebtheit bei den Coswigern, und nichts anderes ist diese Personenwahl, hat er sogar das bisherige unangefochtene Stimmenschwergewicht Bernhard Kroemer hinter sich gelassen. 
Der Blick zur CDU interessiert vor allem wegen der Personalie Sven Böttger, der von der SPD zu den Christdemokraten wechselte. Er kann sich auch als Gewinner der Wahl sehen. Hinter den erwartungsgemäß starken Kandidaten Eichler, Franke, Köhler und Damme belegt er Platz Fünf der CDU Liste. Damit dürfte der Verbleib als Aufsichtsratsvorsitzender der WBV gesichert sein, was ja der Zweck dieses Manövers gewesen ist. Jahrelanger Kontrahent und Mitbwerber um diesen Posten, Christian Buck von der Bürgerliste, kann da nicht annähernd mithalten. 
Überraschend die Ergebnisse von zwei Frauen. Jaqueline Uhlmann, die bei der letzten Wahl noch für die SPD antrat und keinen Platz bekam, schaffte es diesmal mit dem DSU-Ticket in den Stadtrat. 
Und auch bei der SPD hat der Weggang Böttgers keine Lücken gerissen. Sie sitzen wieder mit zwei Leuten im Rat. Corona Knibbe-Lüders hat es hier nach Frank Ulbricht auf den zweiten Platz geschafft. 
An den großen Mehrheitsverhältnissen ändert sich nur eine Nuance. Die CDU bleibt die stärkste Fraktion. Aber wenn Bürgerliste mit den Grünen und diesmal zwei SPD-Abgeordneten eine Fraktion bilden und sich mit der Linskpartei oder den Liberalen und der DSU einig sind, können sie einseitige Beschlusslagen verhindern, bzw. eigene Themen auf die Tagesordnung bringen und durchsetzen.
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Der Text  gibt die (autorisierte) Privatmeinung des Autors wieder. Anfragen, Glückwünsche, Wutausbrüche oder Blumengrüsse sind an ihn zu richten.

Sonntag, 25. August 2013

Plädoyer für das Liebenswerte

Prof. Heinz Werner 2012

Sonderausstellung von Prof. Heinz Werner in der Karrasburg vom  30.08. bis 17.11.2013

"Bilder sind geronnene Gedanken, die ich durch die Kraft der Farben zu Materie werden lasse. Dem Betrachter trage ich freundlich an, sie in seine Phantasie aufzunehmen." (Prof. Heinz Werner)
Der Künstler und Coswiger Ehrenbürger Prof. Heinz Werner feiert in diesem Jahr seinen 85. Geburtstag. Aus diesem Anlass ist ihm eine Ausstellung gewidmet, die die Vielseitigkeit seines Schaffens zeigt. Mit seinen Bildern hält er Augenblicke fest und erzählt zugleich auch Geschichten, die neugierig auf deren Fortsetzung machen – sowohl den Künstler selbst als auch den Betrachter. Vielleicht ist dies ein Grund, fast täglich Pinsel oder Stift in die Hand zu nehmen und Menschen, Tiere oder Landschaften auf unterschiedliche Materialien zu bannen.

So schuf er auch als langjähriger Künstler der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen weltbekannte Dekore wie „1001 Nacht“ oder „Blaue Orchidee“ auf Porzellan.

Seinen Werken entspringt eine Vitalität und Heiterkeit, deren man sich nicht entziehen kann. Wenn man dann das Glück hat, ihn selbst beim Fabulieren zu erleben, weiß man, dass er in seinem langen Künstlerleben stets bestrebt war und ist, die Menschen an seiner Freude beim Zeichnen, Malen und Skizzieren teilhaben zu lassen. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Die Ausstellung wird am Freitag, 30.08.2013 um 19 Uhr eröffnet.

Öffnungszeiten Museum: Di, Do, Sa, So - 14 bis 18 Uhr

(Pressemitteilung der Kulturbetriebsgesellschaft Meißner Land mbH)

Mittwoch, 30. Januar 2013

"Das hat's bei uns nicht gegeben!" - Antisemitismus in der DDR

Wanderausstellung der Amadeu-Antonio-Stiftung in Coswig

ein Bericht
von (c) Reinhard Heinrich

Warum überhaupt hingehen?

Am vorigen Montag, direkt nach der Ehrung der Ofer des Nationalsozialismus (zum Bericht hier), wurde im Gemeindezentrum der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Coswig eine Ausstellung unter dem oben stehenden - durchaus provozierenden - Titel eröffnet.

Frau Schuster als "Moderatorin" der Veranstaltung

Und erst einmal verstand ich jene, die sich weigerten, zu "so etwas" mit hinzugehen, denn es war ihnen schon klar, dass hier wieder einmal ihr "verlorenes Land" in die Pfanne gehauen wird.
Und man könnte mit dieser Ausstellung die DDR tatsächlich in die Pfanne hauen, wenn man einige Tafeln herausgriffe - und ein paar andere wegließe. Und das ist der Hauptunterschied zu so manchen Ausstellungen in der DDR, wo zwar Dialektik in Staatsbürgerkunde hoch gelobt und gelehrt  wurde, die Aussage von (öffentlichen) Ausstellungen jedoch stets parteilich - und damit möglichst einseitig und damit undialektisch - zu sein hatte.

Zwei Bücher - ein "gutes"
und ein "schlechtes"
Man hatte mich gewarnt. Und die Wogen der Entrüstung brandeten hoch - allein wegen des Titels. Um so mehr trieb die Neugier mich hin. Ich informierte mich über die Amadeu-Antonio-Stiftung (anklicken!) - was für ein Glück, denn ich wurde bald danach gefragt.
Das Hingehen hat sich für mich gelohnt. Manches wusste ich, von einigen Erscheinungen wusste ich nicht, dass sie so offen und zahlreich auftraten. Und es war  nicht  nur staatliches Handeln, sondern oft auch der latente, "ererbte" und fast geräuschlose Antisemitismus, der sich in ganz normalen Familien am Abendbrottisch der Alten zeigte und den die Jungen mit auf ihre "Abenteuerspielplätze" nahmen - vom Sport bis zur Armee.

Was gibt es zu sehen?

"Der Staatssekretär für Kirchenfragen
Klaus Gysi schreibt an E.H."
(Durch Anklicken wird das Bild stark vergrössert.)
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Die Ausstellung macht deutlich, dass der realsozialistische Staat "eigentlich nicht gegen die Juden" war - aber eben auch nicht so recht dafür. Aus den ausgestellten Dokumenten spricht eine grosse Unsicherheit der führenden Vertreter von Staat und Partei im Umgang mit einem geschundenen Volk, das sich trotz Vertreibung durch die Kolonialmacht Rom (wegen ständiger Rebellionen) und weltweite Zerstreuung seine Identität bewahrt hat, weil es sich immer weitgehend über seine Religion definiert hat. Auch wenn es spätestens seit der Aufklärung stets säkulare Juden gab - eine Sozialistische Einheitspartei Deutschlands konnte mit Religionen wenig anfangen und duldete diese "Aussenseiter" zwar, tat aber meistens so, als seien sie in der DDR gar nicht vorhanden. Damit erübrigten sich jegliche Bekenntnisse zur Wiedergutmachung, was auch den "antiimperialistischen Klassenstandpunkt" gegenüber Israel, dem "Flugzeugträger der USA" im Nahen Osten, enorm erleichterte.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Von der Krönung zum Lobgesang

Elblandphilharmonie und zwei Kantoreien überzeugten im Konzert

von (c) Reinhard Heinrich
Anlässlich der Kirchenmusiktage Radebeul - Coswig - Weinböhla führten am 13. Oktober die Luther-Kantorei Radebeul und die Kantorei Coswig unter Leitung von KMD Gottfried Trepte, begleitet von Musikern der Elbland Philharmonie Sachsen und unterstützt von den Solisten Daniela Haase (Sopran) sowie Egbert Junghanns (Bariton) in der Peter-Pauls-Kirche Coswig drei recht unterschiedliche Werke mit grossem Erfolg auf: "Zadok the Priest" von Georg Friedrich Händel, ein "Te Deum" des polnischen Gegenwartskomponisten Józef Świder sowie ein weiteres Werk von Händel.

Eines war den über 100 Mitwirkenden schon mal gelungen, bevor noch der erste Ton erklang: Die Kirchenbänke waren gut gefüllt. Sowohl im Schiff als auch auf den Emporen waren nur noch wenige Plätze frei und am Vormittag war das Kontingent der Buchhandlung Tharandt bereits bis auf drei Plätze erschöpft, als meine Nachbarn nach Karten fragten. Ein voller Saal ist das beste Lob des Künstlers - nur anwesende Zuhörer kann man in den Bann der Musik ziehen - und es waren deren wohl genug.

Eröffnet wurde das Konzert mit Händels "Zadok the Priest", gesungen aus dem Chorraum. Das Fünf-Minuten-Stück wurde auch am 2. Juni 1953 zur Krönung der englischen Königin Elizabeth II. aufgeführt und gehört noch heute zur englischen Krönungsmusik. Nicht, dass die Coswiger unbedingt eine Krönungszeremonie haben wollen - schon der erste sächsische König verzichtete 1806 auf die Anschaffung einer Krone und somit auf jegliche Krönung - aber die Musik hat was. Und die Sänger und Musiker wissen das auch. Die feierliche Heiterkeit Händel ‘scher Barockmusik ist unübertroffen und will auch unübertrefflich interpretiert sein. Unsere Kantoreien und die Musiker gaben ihr Bestes.

Dienstag, 1. Mai 2012

Die Leichtigkeit des Seins

Ausstellung des Malers und Grafikers Prof. Heinz Werner

vom 23. März bis 18. Juni 2012 im Gemeindezentrum der ev.-luth. Kirchgemeinde Coswig, Ravensburger Platz 6, 01640 Coswig

Montags, donnerstags und
freitags: 9-12 Uhr
dienstags: 14-18 Uhr
Foto-Impressionen von der Eröffnung:
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Die Foto-Impressionen werden nur sichtbar, wenn man 
unten "hier weiterlesen" angeklickt hat.
Zum Start bitte auf das Dreieck klicken!
Der regenbogenfarbene Kreis in der rechten unteren Ecke führt 
direkt zum Album (ohne ständigen Bildwechsel).

Laudatio von Prof. Siegfried Grunert zur Eröffnung:

Einführung in die Ausstellung „Die Leichtigkeit des Seins“ von Herrn PROFESSOR HEINZ WERNER

Arbeiten auf Papier und Leinwand

Leisten sie sich ein wundervolles Erlebnis, besuchen sie die Ausstellung „Die Leichtigkeit des Seins“ von Herrn Professor Heinz Werner. - Wenn ich an „Meißner Porzellan“ denke, denke ich an „Tausend und eine Nacht“; nicht die Schwerter, sondern dieses herrliche Dekor hat sich in meiner Erinnerung eingebrannt. Jedes Gefäß, ja, jede einzelne Tasse, hat ihr eigenes Motiv. Allein mit diesem wohl tausendteiligen Service hat Professor Heinz Werner ein einzigartiges Kunstwerk geschaffen (1973/74). Aber da gibt es ja noch viele andere Arbeiten auf Porzellan. Ich denke an die Dekore „Münchhausen“ (1964), „Purpurrose“ (1964/65), „Blütenreigen“ (1973), „Jagd“ (1973), „Blaue Orchidee“ (1977) ... . Eine Aufzählung würde Seiten füllen. Bewundern Sie diese, seine Arbeiten, in den Schauhallen der Porzellanmanufaktur.

Sonntag, 11. März 2012

"Leere ist die neue Fülle"


Auf der Homepage von Dynamo-Dresden kann man es lesen:
Am Samstag kurz vor halb 8 am Abend war es soweit: Im Online-Shop des Dynamo-Fanshops wurde das 32.066te „Geisterticket“ geordert. Damit ist die reale Kapazität des „glücksgas stadions“ erreicht, die Bude ist voll, der Fußballsport erlebt mit dem Zweitliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden und dem FC Ingolstadt 04 sein erstes ausverkauftes „Geisterspiel“. Sensationell!
Eine Reportage vom heutigen "Geisterspiel"
vom 
ehemaligen Coswiger

"Frank Sag Ich Nich"
- gefunden auf facebook - 

Eine geheimnisvolle Stille herrscht im Inneren des Glücksgas-Stadions. Schwere Nebelschwaden hängen über dem grünen Rasen. Ein eiskalter Wind weht durch den leeren K-Block und heult durch den VIP Bereich.
Aufgrund eines Beschlusses des DFB dürfen heute keine Dynamofans dem Spiel der Dresdner gegen Ingolstadt beiwohnen, doch bei jedem Dresdner Angriff, bei jedem Tor, jeden Zweikampf, stellen sich den anwesenden Reportern und Gegenspielern die Nackenhaare auf! Man kann sie spüren, die Anwesenheit der Dresdner Geister!
"Hier spukts!", sagt der SKY-Reporter, als ihm seine Notizzettel von einem eigenartigen Wind durch die Reporterkabine geblasen werden. Das Tornetz hinter dem Keeper der Ingolstädter wackelt furchteinflößend - als würden im Tor hunderte unsichtbare Kreaturen auf den Einschlag des Balles warten. Der Gästetrainer sitzt trotz Sonnenschein mit mehreren Decken eingemummelt auf der Trainerbank. "Warum ist es hier so eiskalt?", flüstert er.
Anders bei den Dynamos, welche sich heute von einem besonderen Sportsgeist im Rücken angetrieben fühlen. Trotz des leeren Stadions ist die sonst so hitzige Atmosphäre auf den leeren Rängen zu spüren. Sprechchöre von der Lennéstraße dringen hallend durch den Versorgungstunnel ins Innere des Stadions. Und die ein oder andere Flanke wird wie von Geisterhand gefährlich vors Tor getragen.
Lasst den Sportsgeist siegen! Begeistert durch unsere (Nicht-)anwesenheit. Füllt das Stadion mit Nichts! Leere ist die neue Fülle

Mittwoch, 22. Februar 2012

Dresdner Wandereule war hier

Coswig bei Nicht-Foto-Wetter - trotzdem schön - oder gerade darum?
Hier kam die Wandereule auch vorbei.


(rh) Achtung: Die "Dresdner Wandereule" hat ganz still und leise Coswig besucht und dann nordwärts durch den Spitzgrund verlassen. Sachdienliche Hinweise - nein, die brauchen wir nicht. "Beweisfotos" hat sie selbst geliefert - und einen Grund, mal wieder mit offenen Augen durch unsere Stadt zu gehen.

Wo mag das sein?

Die "Wandereule", die übrigens auch am Stadtwiki Dresden mitarbeitet, wandert schon ein ganzes Weilchen im Elbtal zwischen Dresden und Meißen umher und hinterlässt kurze (wirklich kurze!) Notizen und mehr oder weniger zufällige Foto-Entdeckungen in ihrem Blog. Viel Spass  - zuerst bei den Coswiger Eintragungen. Neugierige sehen sich die anderen sowieso auch an.

Montag, 2. Januar 2012

Fasching lässt sein buntes Band ...


12.02.2012 14:00 Uhr Narrengericht an der Börse Coswig
16.02.2012 20:00 Uhr Weiberfasching in der Börse Coswig
18.02.2012 19:11 Uhr Abendveranstaltung in der Börse Coswig
19.02.2012 14:00 Uhr Festumzug in Radeburg
20.02.2012 15:00 Uhr Kinderfasching in der Börse Coswig
21.02.2012 15:00 Uhr Fasching für Junggebliebene in der Börse Coswig
25.02.2012 19:11 Uhr Auskehrveranstaltung in der Börse Coswig

Online-Kartenverkauf:
Kartenshop BÖRSE Coswig
http://www.boerse-coswig.de
Kartenvorverkauf:
BÖRSE Coswig Telefon 03523-700186
Bäckerei Walther am Ravensburger Platz Tel.: 03523/700726
Lottoeck Jahn Tel.: 03523/73372
ARAL-Tankstelle, Weinböhlaer Str.Tel.: 03523/73629
Allianz Lausch Tel.: 03523/68790
MegaFit Tel.: 0351/8371213

(Quelle: facebook)

Mittwoch, 9. November 2011

Buddie ist schon wieder abgängig